Baumsterben und Klimawandel konkret in Fotos

Klimawandel im Wald vor Ort von 2012 bis 2019 in fotografischen Momenten

 

1. Teil Mai 2019

Aus den Medien in den Kopf und damit in den Wald dachte ich so bei mir. Eine Sony Alpha 7 mit 21mm Objektiv diente dem Dokumentieren.

Die Fotos sind aus dem Eschbachtal zwischen Remscheid und Solingen im Mai 2019.

(Die neuen Fotos sind auf 3000 Pixel Seitenlänge verkleinert und können durch Anklicken vergrößert werden)

Was sehe ich dort?

1. Foto – Man sieht die angegriffene Erdschicht auf dem Felsen. Auf dieser ca 30 cm dicken Schicht stehen die ganzen Fichten und die Schicht erodiert durch Wasser und Trockenheit massiv.

2. Foto – Wenn Sie das Bild anklicken sehen Sie mittig darin einen großen umgefallenen Baum, dessen Wurzeln am Uferrad des Eschbachs waren. Durch das viele Wasser und die Trockenheit hat er seinen Halt verloren. Weiter hinten am Ende der Krone des Baumes sehen sie eine Landstrasse, die durch das Eschbachtal führt.

3. Foto – 50 Meter weiter sehen Sie den nächsten Baum, der sich nicht mehr in seinem Mutterboden halten konnte.

4. Foto – hier sehen sie die Überreste eines gesunden Baumes, der vor einigen Jahren weichen mußte. Ich kannte ihn seit meiner Jugendzeit. Der Stock hat eine Länge von 1.10m und der Baum hatte einen größeren Durchmesser.

5. Foto – Nicht nur Wasser und Sonne sondern auch Tiere werden zum Problem. Ich traf den  größten privaten Waldbesitzer in dieser Region und er zeigte mir, was der Borkenkäfer gerade anrichtet:

6. Foto – Seine Prognose war, dass die Fichten in spätestens zehn Jahren durch den Borkenkäfer weg sind. Hier sieht man schon wie das aussieht bis alle weg sind:

Klimawandel ist konkret.

Ein anderes Beispiel neben dem Borkenkäfer wäre der Buchsbaumzünsler. Alles hier und vor Ort.

 

2. Teil Fotografische Momente 2018

Vor einem Jahr habe ich die Schäden vom Starkregen dokumentiert.

Danach habe ich die Trockenheit und Hitze dokumentiert, die die Fische im Teich sterben ließ.

 

3. Teil Ein Foto von 2012 und von 2019

Im Jahr 2012 war ich Weihnachten wandern:

2019 sieht es an dieser Stelle im Mai so aus:

 

Fazit mit Ironie

Ich bin heute schon weiter. Ich kann heute den Klimawandel und die Veränderungen schon im Vollformat fotografieren, während es früher Kompaktkameras waren.

Die nächsten Fotos sind bestimmt schon im Mittelformat. Es wird also immer besser…

So kann man die Endzeit in viele Fotos packen und wir sind mittendrin.

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