Der Mai ist vorbei – über Schreiben, Lesen und Fotografieren

mima

Es regnet immer noch. Kein Tag ohne Regen. Nun fängt der Juni an. Was dann?

Das Wetter spricht für wasserdichte Smartphones. Kameras müssen drinnen bleiben. So ergibt sich die Zukunft der Fotografie in diesem Jahr von selbst.

Es lohnt sich nicht eine Kamera mitzunehmen im Bergischen Land in dieser Zeit.

Im Rückblick ist dieses Jahr besonders nass und kalt in dieser Region. Wenn ich sie verlasse, wird es fast überall sonniger und wärmer.

Bochum steht für Sonnenschein, in Burscheid wird der Regen sein.

So gedichtet könnte man die Situation ausdrücken.

Das Notizbuch und das Smartphone sind die neuen Arbeitsgeräte von mir.

Nach der Phase mit PC und purer Digitalkamera dominiert nun das Smartphone und das Schreiben, meistens mit Füller.

Parallel dazu will ich einen „rerun“ vermeiden, also nicht immer wieder beim Bloggen alten Wein in neue Schläuche packen.

Deshalb ist weniger publizieren für mich produktiver.

Hinzu kommen solche kreativen Spiele wie sie früher kaum möglich waren.

Die nachfolgend gezeigten Füller sind alle aus China und kosten zusammen keine 80 Euro.

Damit ist sehr viel Schreibspaß möglich ohne große Investitionen. Das hat es so früher nicht gegeben.

Die Federn sind alle aus Edelstahl und enden bei der Federbreite M, weil in China Schriftzeichen dominieren und da die Federbreite B oder schräge Federbreiten wie OM und OB nicht gut nutzbar sind.

Aber selbst deutsche Firmen bieten offenbar diese schrägen Federn kaum noch an.

Wenn man damit lebt, kann man dennoch gut damit schreiben.

Allerdings bleiben meine bisherigen Geräte ebenso unersetzlich.

Den rechten Montblanc mit der Gelbgoldfeder in OBB nutze ich seit 40 Jahren und den linken Füller mit der Weissgoldfeder in OB seit ca. 20 Jahren.

Die ganzen bunten Füller aus China sind aktuell bei Regen auf Papier drinnen im Einsatz und dies alles erinnert mich an das Wechselspiel beim Fotografieren jenseits von Henri Cartier-Bresson.

Es gibt viele Kameras mit vielen Objektiven und vielen Möglichkeiten.

Werden die Fotos damit besser?

Werden durch neue Füller die Gedanken besser?

Oder dient dies alles nur dazu unterwegs zu sein, um im Tun die Erfüllung zu finden und nicht im Ergebnis?

Homo Ludens, Homo Fotografiensis, Homo legens?

Lego, Ludo, Photo, Scribo?

Lego – ich lese, Ludo – ich spiele, Scribo – ich schreibe und Photo – ich fotografiere.

Wobei die alten Römmer ja noch keine Fotos kannten, so daß ich einfach die Endung für die erste Person übertragen habe.

Legere, Ludere, Scribere, Photographere.

Das ist natürlich ausgedacht und kreativ übertragen in Anlehnung an Wortbildung vor tausenden Jahren. Aber genau deshalb kann es nicht falsch sein…

Und wer dies vertiefen will, der wird einfach zum homo google…

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