Ich vermisse den Westen. Die Bonner Republik stand für Fleiß und Anstand. Wer fleißig war und Facharbeiter oder echt studiert hatte, konnte sich jenseits der Reichen und Mächtigen durch eigene Arbeit ein Haus kaufen und war als Staatsbürger in Uniform Teil der repräsentativen Demokratie.
Der Osten ist weg und der Westen ist weg.
Das neue Land ist für mich das Merkelland mit freier Fahrt für Gier und Maßlosigkeit.
Aus einem Sozialstaat, der Fleißige schützt, wurde ein Sozialstaat, der Faule vor Arbeit schützt.
Wer ohne Eigenleistung grenzenlos Sozialversicherung, Miete und Geld bekommt, der wird nie Teil des Gemeinwesens werden, ist meine Erfahrung. Und wer dann noch die Sprache nicht richtig spricht und unsere Lebensweise ablehnt, der hat hier in meinen Augen nichts zu suchen und schon gar keine Sozialleistungen zu bekommen.
Und Asylsager finde ich besonders schlimm, wenn sie nicht maximal begrenzt werden auf reine Hilfe zur Selbsthilfe.
Wenn ich in die Welt um Deutschland herum blicke, dann sehe ich, wie Clan und Kennen Kompetenz und Können zerstören.
Der Fleißige ist der Dumme und der Dumme ist fleißig?
Auch die Demokratie wurde still „verändert“.
Aber diese Sicht ist meine Sicht.
Wer im Osten war, sieht es aus einer eigenen Perspektive.
Und wer später geboren ist, sieht es bestimmt noch anders.
Aber ich erlebe auch wie Kinder von Nichtdeutschen, die hier geboren sind, bewußt nicht deutsch sein wollen außer bei den Sozialleistungen. Da ist Deutsch besser als Türkisch, Polnisch, Rumänisch etc.?
Und so wird der Kern des Deutschen, die Sprache, die Demokratie und die protestantische Ethik mit Lesen, Schreiben, Lernen und Kompetenz, nun abgelöst durch unterstes Niveau in Politik und Wirtschaft – ein allgemeiner Irrsinn, den Michel Houellebecq gut beschrieben hat.
Und wenn zum deutschen Wesen ein Sozialstaat gehört, dann so wie hier verlinkt beschrieben.
Und so ist neu nicht immer gut, auch nicht im Westen.
