Abschied und Anfang draussen vor der Tür

Früher fuhr ich durch Remscheid im Bergischen Land und sah auf allen größeren Straßen Industriebetriebe, die Facharbeitern und angelernten Zuwanderen Arbeit gaben.

Heute sehe ich auf denselben Straßen fast nur noch Einkaufshallen und im besten Fall Seniorenheime und auf der anderen Seite oft Moscheen und Muslime. Die Kirchen sind nun eher zwischen Kitas und Queeer zu finden und die Politik vor Ort hat sich nicht geändert.

Das ist das neue Remscheid zwischen Schlafstadt und Verfall.

Nun bin ich alt und kann nur noch darüber schreiben und Fotos aus dem Wandel der Zeiten zeigen.

Das neue Stadtgesicht ist das Ergebnis dieser Jahre voller Inkompetenz und Ignoranz. Aufmerksame Beobachter können feststellen, daß die politisch Verantwortlichen entweder nie selbst in Remscheid wohnten oder nach ihrem Tun weggezogen sind…

Wer hier neu hinzieht, um in der Region zu arbeiten und außerhalb des Zentrums lebt, sieht Remscheid oft als Schlafstadt zwischen Köln und Düsseldorf. Hier sind die Preise für Wohnungen und Häuser günstig in Relation zu Köln und Düsseldorf und die Autobahnen vielfältig. Nur die Bahn verbockt manches. Ein Immobilienmakler hat mal gesagt „Remscheid ist die ländliche Großstadt, Leverkusen eine Arbeiterstadt und Bergisch Gladbach der Ruhesitz des Kölner Geldadels.“

Es ist eine Autozone. Von Remscheid ist man mit dem Auto in ca. 30 Minuten in Wuppertal Elberfeld oder im Ruhrpark in Bochum…

Es kommt eben immer auf den Blick an.

Kommen, Gehen oder Bleiben?

Das muß man selbst entscheiden.

 

 

 

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