Je nach Zeitqualität im Leben kann man mehr fotografieren oder muß sich mit anderen Lebensfragen beschäftigen.
Und dabei kann es zu ungewollten Langzeitbeobachtungen kommen.
Das wurde mir bewußt nach dem Lesen eines Artikels über die Frage, ob die Leica Q3 durch das Leitzphone ersetzt werden kann.
Da sah ich dann die Inkonsistenz bei meinem Xiaomi 15t pro. Dagegen wurde mir das Xiaomi 14 erst nach zwei Jahren und entsprechenden Software Updates sympathisch.
Und dann fragte ich mich, warum ich das S24 und die Vorgänger so mag oder auch die Iphone SE Reihe. Es sind immer ausgereifte und direkt nutzbare Modelle, die haptisch griffig und im Betriebssystem direkt nachvollziehbar aufgebaut sind.
Bei mir käme noch Honor hinzu, aber die werden ja jetzt immer dicker, so daß ich davon bald wieder abweiche.
Xiaomi ist irgendwie ein Held im Mischmasch. Sie machen alles rein, was gerade angesagt ist, aber der Aufwand, damit dann richtig arbeiten zu können mit Foto und Betriebssystem ist mir zu groß.
Natürlich gibt es immer irgendwo Kompromisse.
Die Telebrennweite im Xiaomi 14 ist in meinen Augen wesentlich besser als die Telelinse im S24/25/26. Aber die Telelinse im S24/25/26 ist total ausgereift und sehr nützlich und wesentlich besser als ein digitaler Zoom. Und im Gesamtpaket ist die S Reihe super außer beim Display, weil dies ohne PWM ist.
Xiaomi hat supergutes PWM aber das Display ist so groß, daß ich es kaum länger halten kann, im Gegensatz zum S24/25/26, das aber kein PWM hat.
TCL macht für mich die augenfreundlichsten Displays, hat aber die schwächsten Prozessoren und eine undurchschaubare Updatepolitik.
So gibt es Einerseits und Andererseits.
Ich vergleiche dies auch mit Sensoren auf Digitalkameras. Die Lumix FZ300 war und ist eine Bridgekamera, um die herum Panasonic ein großartiges Bridge-Objektiv gebaut hat. Obwohl der Sensor so klein ist, halte ich diese Kamera für eine der besten Erfindungen, seit es Digitalkameras gibt.
Das Maximum war dann die Lumix TZ95, die dies alles in eine noch kleinere Form gebracht hat, die dafür aber natürlich nicht so haptisch griffig war.
Die eierlegende Wollmilchsau ist eben nur als Ganzes optimal, wenn die einzelnen Teile aufeinander abgestimmt sind und nicht, wenn alles nur aus maximalen Einzelstücken besteht.
Und so habe ich in diesem Text einmal den Mischmasch zusammengefasst, der mir täglich begegnet und mich zu Entscheidungen führt getreu dem Motto „Das Geheimnis der Freiheit liegt in der Beschränkung“.
So soll es denn sein!
