Fotografieren im Bergischen Deathland

Im Death Valley bei 45 Grad rumzulaufen, kann zum Tod führen.

Das steht bei focus.de:

„46 Grad im Death Valley: Tourist aus Frankreich stirbt nach Fußmarsch durch die Hitze“ lautet die Überschrift eines Artikels.

Ich bin nun leicht verwirrt.

Bei mir im Bergischen waren am 26.6.26 sogar 54 Grad im Schatten auf der Terrasse, innen 27 Grad.

Damit hätten wir ja das Death Valley locker geschlagen. Als ich damals zwischen Terrasse und Strasse pendelte, merkte ich schon die Auflösungserscheinungen.

Wahrscheinlich gab es im Death Valley keinen Schatten und der Mann mußte ungeschützt stundenlang durch die Hitze. Dann wäre ich wohl auch gestorben.

So ist das Bergische Land nunmehr auch eine potentielle Todeszone geworden, das Bergische Deathland.

Im Artikel steht folgendes: „Das Death Valley zählt zu den heißesten Regionen der Erde. Teile des Tals liegen zudem deutlich unter dem Meeresspiegel. Mit rund 86 Metern unter dem Meeresspiegel befindet sich dort zugleich der tiefste und trockenste Bereich Nordamerikas.“

Das stimmt hier nicht. Remscheid liegt bis zu 365m über dem Meeresspiegel und zählt zu den sehr nassen Regionen der Bundesrepublik Deutschland.

Aber offenbar ist hier der Wetterwechsel noch extremer.

Und bei Temperaturen über 50 Grad fällt es mir sogar schwer, an Fotografie zu denken geschweige denn rauszugehen und zu fotografieren.

So ist das Leben in Remscheid nicht der Vorhof zur Hölle sondern schon das Feuer mittendrin, wenn ich die Temperaturen in Relation setze.

Darüber muß ich nun mal nachdenken.

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