Wer kauft Wegwerfartikel für 2000 Euro?

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Aus meiner Sicht sind Handys Wegwerfartikel.

Bis letztes Jahr waren in der Regel nur zwei Jahre Updates garantiert, jetzt sollen zumindest Sicherheitsupdates länger garantiert werden.

Aber danach ist Schluß und das ist ja nicht alles.

Ich habe schon so viele Handys und Smartphones erlebt, bei denen die Akkus nach zwei bis drei Jahren kaputt waren oder sogar die Software nicht mehr konnte oder der Prozessor so hing wie früher ein PC.

Und nun rufen immer mehr Hersteller für haptisch hoffnungslose Konstruktionen Preise um die 2000 Euro auf.

Da bin ich nicht mehr bei und die sind für mich auch nicht von Interesse.

Ein Smartphone muß für mich leicht und einfach zu bedienen sein und bezahlbar. Das macht doch den Reiz aus als Hosentaschenkamera!

Wenn ich also ein Smartphone hätte, das mit einem 1 Zoll Sensor einen durchgängigen Zoom bieten würde wie eine Sony RX100, dann könnte ich überhaupt erst darüber nachdenken. Die RX100 passt in die Hosentasche.

Aber so etwas als Handy gibt es ja gar nicht.

Es gibt Module mit mehreren Objektiven in riesigen Smartphones, die unterschiedlich gut sind und die dann per Sensor einen durchgängigen Zoom mit digitaler Hilfe vorgaukeln. Anderes gibt es nicht aber das gab es mal.

Insofern wäre heute eigentlich die Zeit, um an Handys wie das S4 Zoom von Samsung anzuknüpfen.

Aber das macht keiner und das kann offenbar auch keiner mehr.

Schade!

Aber auch dies ist ein Element der neuen Zeit, hohe Preise für niedrige Leistung in Relation zu dem, was schon war.

Gestern ist zwar vorbei aber technisch immer noch da.

Und kommt manchmal wieder.

Da hat doch die EU ebenso wie China beschlossen, daß Autos wieder Knöpfe und Rädchen haben müssen, weil zu viel Display mehr Probleme macht beim Autofahren und der Sicherheit.

Daran könnten sich die Handyhersteller und ihre Platformzulieferer doch mal ein Beispiel nehmen…

 

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