… und dann darüber schreiben.
So wird auch das Leben mit der Fotografie zur Fotografie im Leben.
Ich habe offenbar angeregt durch die stille Zeit und die Besinnlichkeit noch einmal einige Teile meiner Lebenszeit reflektiert.
„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann mache einen Plan“, sagt ein Sprichwort.
Ich möchte eigentlich mit Gott hier auf Erden noch einige Zeit lachen und er nicht über mich.
Und dabei stieß ich auf einen Gedanken.
Was kann man dagegen tun.
Ich empfehle immer wieder das Buch von Thomas Hohensee.
Alles was hilft führt zu neuen Anstrengungen. Stehenbleiben hilft da nicht weiter.
Man kann auch in meiner Sorgenfibel lesen, wenn Hohensee nicht reicht. Aber er ist schon gut.
„Nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss.“
So schreibt es Schopenhauer und so ist es.
Qualität kommt von Qual und nicht von Quark.
Und dabei fand ich dann auch meinen Text zu den Bottroper Protokollen wieder und auf den wollte ich hier noch hinweisen. Der gilt immer noch, denn Bottrop ist überall zu sehen. Zumindest sehe ich das so.
Darin zitiere ich Spartakus von Koestler „„So wunderbar die Gabe des Wissens ist, so wenig hat sie doch Macht über das Geschehen.“
Dies zu wissen ist natürlich nicht wirkmächtig und bewirkt insofern nichts. Aber es ist so wie bei Schopenhauer. Dadurch kann der Blick geschärft und der Horizont erweitert werden.
In diesem Sinne – es geht täglich voran.

